Du planst eine Reise, benötigst dringend einen neuen Pass oder musst ein offizielles Dokument beantragen? Dann brauchst du ein biometrisches Foto, das strengen Vorgaben entspricht. Statt viel Geld beim Fotografen auszugeben, kannst du dieses Foto auch problemlos selbst erstellen – wenn du weißt, worauf es ankommt.
In unserem Ratgeber erhältst du 10 praxiserprobte Tipps, mit denen du ein perfektes biometrisches Foto selbst aufnehmen kannst. Von der richtigen Beleuchtung über den korrekten Hintergrund bis zur passenden Kleidung – wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du alle behördlichen Anforderungen erfüllst und dabei Zeit und Geld sparst.
Biometrisches Foto: Muss bestimmte Kriterien erfüllen wie neutraler Gesichtsausdruck, gleichmäßige Ausleuchtung und einheitlich heller Hintergrund.
Selbst erstellen: Mit Smartphone und kostenloser Bildbearbeitungs-App möglich, spart bis zu 15€ pro Foto.
Behördliche Akzeptanz: Bei korrekter Umsetzung für Reisepass, Personalausweis und die meisten offiziellen Dokumente geeignet.
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Biometrisches Foto selber machen: Grundlagen und Anforderungen
Für ein biometrisches Foto, das offiziellen Anforderungen entspricht, müssen bestimmte Grundregeln beachtet werden. Der Hintergrund sollte einfarbig und neutral sein, während das Gesicht gleichmäßig ausgeleuchtet wird, ohne störende Schatten oder Reflexionen. Bei der Aufnahme ist ein neutraler Gesichtsausdruck wichtig – kein Lächeln, geschlossener Mund und der Blick sollte direkt in die Kamera gerichtet sein, ähnlich wie bei modernen 3D-Fotoaufnahmen, nur mit strengeren Vorgaben. Zudem müssen beide Ohren sichtbar sein, keine Kopfbedeckung getragen werden (außer aus religiösen Gründen) und die Augen dürfen nicht durch Brillenränder oder Reflexionen verdeckt sein.
Benötigte Ausrüstung für selbstgemachte biometrische Fotos
Für die Erstellung hochwertiger biometrischer Fotos zu Hause benötigen Sie eine digitale Kamera mit mindestens 8 Megapixeln oder ein aktuelles Smartphone mit guter Kameraqualität. Ein neutraler weißer oder hellgrauer Hintergrund ist unerlässlich, wofür sich eine glatte Wand oder ein spezielles Fotohintergrundtuch eignet. Gleichmäßige Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle, idealerweise zwei Lichtquellen, die links und rechts vom Gesicht positioniert werden, um Schatten zu minimieren. Zur präzisen Ausrichtung des Kopfes und Einhaltung der vorgeschriebenen Proportionen empfiehlt sich ein Stativ oder eine stabile Ablagefläche für die Kamera. Ein Bildbearbeitungsprogramm oder eine spezielle Biometrie-App rundet die Ausrüstung ab, um das Foto nachträglich an die offiziellen Anforderungen anzupassen.
Mindestausrüstung: Digitalkamera/Smartphone (mind. 8 MP), weißer Hintergrund und gleichmäßige Beleuchtung von beiden Seiten
Hilfreich: Stativ zur Kamerastabilisierung und spezielle Biometrie-App zur korrekten Ausrichtung und Bearbeitung
Abstand: Fotografieren Sie aus 1-1,5 Metern Entfernung für optimale Proportionen
Die richtige Beleuchtung für ein perfektes biometrisches Passbild

Die richtige Beleuchtung ist bei der Erstellung eines biometrischen Passbildes entscheidend, da ungleichmäßige Schatten oder zu starke Kontraste zur Ablehnung führen können. Idealerweise nutzt man diffuses, frontales Licht, das das Gesicht gleichmäßig ausleuchtet und keine harten Schatten unter Augen, Nase oder Kinn erzeugt. Wenn Sie zu Hause fotografieren, positionieren Sie sich am besten gegenüber einem Fenster mit natürlichem Tageslicht oder verwenden Sie zwei indirekte Lichtquellen, die von vorne auf Ihr Gesicht gerichtet sind, um dunkle Bereiche im Gesicht zu vermeiden. Mit der richtigen Beleuchtung heben sich die Gesichtszüge klar vom neutralen Hintergrund ab und erfüllen so die strengen biometrischen Anforderungen der Behörden.
Anleitung: Biometrisches Foto mit dem Smartphone aufnehmen
Ein biometrisches Foto lässt sich mit einem modernen Smartphone erstaunlich einfach selbst erstellen, wenn Sie einige grundlegende Regeln beachten. Positionieren Sie Ihr Smartphone auf Augenhöhe in einem Abstand von etwa 1-1,5 Metern und nutzen Sie nach Möglichkeit ein Stativ oder eine stabile Halterung für verwacklungsfreie Aufnahmen. Achten Sie auf eine gleichmäßige, frontale Ausleuchtung Ihres Gesichts und vermeiden Sie starke Schatten oder Blitzlicht, das zu Reflexionen führen könnte. Die Smartphone-Kamera sollte auf die höchste Auflösung eingestellt sein und der Hintergrund sollte einfarbig und hell (idealerweise weiß) sein, um den biometrischen Anforderungen zu entsprechen.
- Smartphone auf Augenhöhe in 1-1,5 Metern Entfernung positionieren, idealerweise mit Stativ.
- Gleichmäßige Ausleuchtung des Gesichts ohne störende Schatten sicherstellen.
- Höchste Kameraauflösung verwenden und auf korrekte Fokussierung achten.
- Einfarbigen, hellen Hintergrund (vorzugsweise weiß) verwenden.
Häufige Fehler beim Erstellen biometrischer Fotos vermeiden
Bei der Selbstaufnahme eines biometrischen Fotos unterlaufen vielen Menschen vermeidbare Fehler, die zur Ablehnung des Bildmaterials führen können. Ein häufiges Problem ist die falsche Beleuchtung, bei der Schatten im Gesicht entstehen oder die Augen durch Blitzlichtreflexionen nicht klar erkennbar sind. Viele vergessen zudem, dass für biometrische Fotos ein neutraler Gesichtsausdruck erforderlich ist – weder Lächeln noch andere Emotionen dürfen sichtbar sein. Die Positionierung des Gesichts im Bildausschnitt stellt eine weitere Herausforderung dar, wobei der Kopf oft zu groß oder zu klein abgebildet wird und nicht die vorgeschriebenen 70-80% der Bildhöhe einnimmt. Schließlich unterschätzen viele den Hintergrund, der absolut einfarbig und kontrastreich zum Gesicht sein muss, ohne Muster oder Schatten, die das Foto unbrauchbar machen können.
Wichtig: Biometrische Fotos benötigen neutralen Gesichtsausdruck, gleichmäßige Beleuchtung ohne Schatten und einen einfarbigen Hintergrund.
Das Gesicht sollte 70-80% der Bildhöhe einnehmen, mit sichtbaren Ohren und ohne Kopfbedeckung.
Brillenträger müssen auf Blendeffekte und Rahmen achten, die die Augen nicht verdecken dürfen.
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Biometrische Passbilder nachbearbeiten: Erlaubte Anpassungen
Bei selbst erstellten biometrischen Passfotos sind geringfügige Bildbearbeitungen erlaubt, solange das Erscheinungsbild der Person nicht wesentlich verändert wird. Zu den zulässigen Anpassungen gehören leichte Helligkeits- und Kontrastkorrekturen sowie das Entfernen von temporären Hautunreinheiten, wobei permanente Merkmale wie Muttermale oder Narben nicht retuschiert werden dürfen. Während die grundlegenden Anforderungen an das Bewerbungsfoto ähnlich sind, gelten für biometrische Passfotos strengere Vorgaben bezüglich Gesichtsausdruck, Bildausschnitt und Hintergrund, die unbedingt eingehalten werden müssen.
Kostenlose Apps und Tools für biometrische Fotoerstellung

Es gibt mittlerweile zahlreiche kostenlose Apps und Webservices, mit denen Sie Ihr biometrisches Foto selbst erstellen können. Apps wie „Passport Photo Maker“ oder „Biometric Photo“ führen Sie Schritt für Schritt durch den Prozess und stellen sicher, dass alle behördlichen Anforderungen erfüllt werden. Besonders praktisch sind Tools wie „Passport Photo Online“, die Ihr Foto automatisch zuschneiden und an die biometrischen Vorgaben anpassen. Die Nutzung dieser kostenlosen Alternativen kann Ihnen nicht nur Zeit sparen, sondern auch die Kosten eines professionellen Fotostudios vermeiden.
- Kostenlose Apps wie Passport Photo Maker bieten Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
- Webservices wie Passport Photo Online schneiden Fotos automatisch biometrisch korrekt zu.
- Die digitalen Tools prüfen alle behördlichen Anforderungen an biometrische Fotos.
- Kostenlose Alternativen sparen Geld im Vergleich zum professionellen Fotostudio.
Geld sparen durch selbstgemachte biometrische Fotos im Vergleich zum Fotografen
Die Kosten für biometrische Fotos beim professionellen Fotografen können mit durchschnittlich 10-15 Euro pro Satz erheblich zu Buche schlagen. Durch das Selbermachen biometrischer Fotos zu Hause lassen sich diese Kosten auf einen Bruchteil reduzieren, da nach einmaliger Anschaffung der notwendigen Ausrüstung beliebig viele Aufnahmen erstellt werden können. Besonders für Familien mit mehreren Mitgliedern oder bei regelmäßigem Bedarf an neuen Dokumenten summiert sich die Ersparnis schnell auf einen beachtlichen Betrag. Der finanzielle Vorteil wird noch deutlicher, wenn man bedenkt, dass selbst mit einer einfachen Smartphone-Kamera und kostenlosen Biometrie-Apps professionelle Ergebnisse erzielt werden können, die den strengen Anforderungen für Ausweise und Pässe entsprechen.
Häufige Fragen zu Biometrisches Foto selber machen
Welche Anforderungen muss ein biometrisches Passfoto erfüllen?
Biometrische Passbilder müssen strengen Vorgaben entsprechen: 35×45 mm Größe, neutraler hellgrauer oder weißer Hintergrund und gleichmäßige Ausleuchtung ohne Schatten. Das Porträt sollte frontal aufgenommen werden, mit neutralem Gesichtsausdruck, geöffneten Augen und geschlossenem Mund. Der Kopf muss 70-80% des Bildes einnehmen, wobei beide Ohren sichtbar sein sollten. Eine Brille darf keine Reflexionen oder Schatten verursachen, die Augen müssen klar erkennbar sein. Kopfbedeckungen sind nur aus religiösen Gründen erlaubt. Das Lichtbild muss scharf, kontrastreich und ohne Farbstich sein – idealerweise mit einer Auflösung von mindestens 600 dpi für amtliche Dokumente.
Welche Kameraausrüstung benötige ich für ein selbstgemachtes biometrisches Foto?
Für ein gelungenes selbstgemachtes biometrisches Bild benötigen Sie keine Profitechnik. Eine aktuelle Smartphone-Kamera (ab 12 Megapixel) reicht völlig aus. Alternativ funktioniert auch eine Digitalkamera mit ausreichender Auflösung. Wichtiger als teure Ausrüstung ist die richtige Beleuchtung: Idealerweise zwei gleichmäßige Lichtquellen, die das Gesicht schattenfrei ausleuchten. Ein Stativ oder eine stabile Ablage verhindert Verwacklungen. Für den neutralen Hintergrund genügt ein weißes oder hellgraues Laken/Papier. Hilfreich sind auch ein Selbstauslöser oder eine Fernbedienung sowie eine Passbildvorlage zur Kontrolle der Proportionen. Spezielle Passbildapps können zusätzlich bei der korrekten Ausrichtung und dem Zuschnitt des Lichtbildes unterstützen.
Wie richte ich die Beleuchtung für ein normgerechtes biometrisches Foto ein?
Die optimale Ausleuchtung ist entscheidend für ein akzeptables biometrisches Lichtbild. Platzieren Sie zwei gleichwertige Lichtquellen im 45-Grad-Winkel links und rechts vor dem Gesicht, um eine gleichmäßige Beleuchtung ohne harte Schatten zu erreichen. Tageslicht ist ideal – fotografieren Sie nahe an einem großen Fenster, aber vermeiden Sie direktes Sonnenlicht, das zu starken Kontrasten führt. Alternativ können Sie Softboxen oder diffuse LED-Leuchten verwenden. Der Raum sollte ausreichend hell sein, um Unterbelichtung zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass keine Schatten auf den Hintergrund fallen und das Gesicht überall gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Vermeiden Sie Deckenbeleuchtung, die Schatten unter Augen und Nase verursacht. Testen Sie die Beleuchtung mit Probeaufnahmen und prüfen Sie besonders die Augenpartie auf störende Schlagschatten.
Wie kann ich den Hintergrund für ein biometrisches Foto richtig gestalten?
Der korrekte Hintergrund ist für die behördliche Akzeptanz des Passfotos essentiell. Verwenden Sie eine absolut einfarbige Fläche in Weiß oder Hellgrau ohne Muster oder Strukturen. Ein glatt gespanntes Bettlaken, eine große Pappe oder spezielles Fotopapier eignen sich hervorragend als Backdrop. Achten Sie auf ausreichenden Abstand zwischen Person und Hintergrund (mindestens 30 cm), um Schattenwurf zu minimieren. Die Fläche sollte groß genug sein, um den gesamten Bildausschnitt auszufüllen. Bei unzureichendem Material können Sie auch eine weiße Wand nutzen. Prüfen Sie vor der Aufnahme, ob der Hintergrund gleichmäßig ausgeleuchtet ist und keine Falten oder Verschmutzungen aufweist. Zahlreiche Passbildautomaten werden abgelehnt, weil der Hintergrund nicht den strengen Vorgaben entspricht.
Wie bearbeite und schneide ich ein selbstgemachtes biometrisches Foto korrekt zu?
Nach der Aufnahme ist die fachgerechte Bearbeitung entscheidend. Nutzen Sie Programme wie Photoshop, GIMP oder spezielle Passbildapps. Passen Sie zunächst Helligkeit und Kontrast dezent an – das Bild sollte natürlich wirken ohne Über- oder Unterbelichtung. Korrigieren Sie gegebenenfalls den Weißabgleich, um Farbstiche zu beseitigen. Für den korrekten Zuschnitt gilt: Die Gesichtshöhe vom Kinn bis zum Haaransatz sollte 70-80% des Bildes einnehmen, mit etwas Freiraum über dem Kopf. Das Standardformat beträgt 35×45 mm bei 600 dpi Auflösung. Achten Sie darauf, dass das Gesicht mittig platziert ist und beide Ohren sichtbar sind. Vermeiden Sie übermäßige Bildkorrekturen wie Hautglättung oder Retusche – behördliche Dokumente erfordern ein naturgetreues Porträt ohne künstliche Verschönerungen.
Welche häufigen Fehler führen zur Ablehnung eines selbstgemachten biometrischen Fotos?
Die Ämter lehnen selbsterstellte Passaufnahmen häufig aus vermeidbaren Gründen ab. Klassische Fehlerquellen sind ungleichmäßige Ausleuchtung mit Schattenwurf im Gesicht oder auf dem Hintergrund sowie falsche Farbtemperatur, die zu Farbstichen führt. Problematisch sind auch falsche Bildproportionen, bei denen der Kopf zu klein oder zu groß im Verhältnis zum Gesamtbild ist. Häufig werden Aufnahmen mit geschlossenen oder halb geöffneten Augen, Lächeln oder sichtbaren Zähnen zurückgewiesen. Weitere Ablehnungsgründe sind ein schiefer Kopf, der nicht gerade gehalten wurde, störende Brillenreflexionen oder zu viel Bildbearbeitung, die das natürliche Aussehen verändert. Auch unzulässige Accessoires wie Kopfhörer, sichtbarer Schmuck oder nicht erlaubte Kopfbedeckungen führen regelmäßig zur Verweigerung der biometrischen Lichtbilder bei der Dokumentenbeantragung.