Philip Laskowski

F-Stop-Kenti-Malibu-Blue-01-1-2

Rucksack auf diesem Bild: Kenti Malibu Blue von F-Stop

Philip Laskowski ist DESIGNSTRAPS Botschafter und Outdoor Fotograf. Zusammen mit seiner Freundin war er auf dem Gokyo Ri im Himalaya (Nepal) klettern. Dabei haben ihn unsere Produkte begleitet.

Bitte stelle Dich unseren Lesern kurz vor!
Ich heiße Philip Laskowski und lebe in Köln. Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität zu Köln habe ich gemeinsam mit meiner Freundin Neuseeland für 3,5 Monate in einem Campervan bereist. Diese Reise hat mich stark geprägt und meine Faszination der landschaftlichen Vielfalt und Ursprünglichkeit in der Welt angefacht.
Die Fotografie ist mein Vehikel zum Ausdruck dieser Faszination. Mit meinen Bildern möchte ich andere mit dieser Begeisterung anstecken. Für mich bedeutet das, ihnen nicht nur die physische Präsenz des abgebildeten Orts, sondern auch mein Ich-Empfinden zum Zeitpunkt der Aufnahme an diesem Ort spürbar zu machen.

Berg-Laskowksi

Was motiviert Dich täglich aufzustehen?
Hier in Deutschland nur frischer Kaffee! Lange im Bett liegen ist einfach zu schön.. außerdem arbeite ich hier recht lang in die Nacht hinein und gehe meist spät zu Bett. Auf Reisen ist das völlig anders. Da werde ich von selbst schon um 5 oder 6 wach und bin energetisch aufgeladen. Ich geh aber auch kurz nach Sonnenuntergang schlafen – der ganze Biorhythmus ist ein völlig anderer: Du lebst mit dem Sonnenzyklus.

Was ist dein liebstes Fotomotiv?
Der Mensch als kleines Element in oder vor grandioser Landschaft. Am liebsten etwas düster und abenteuerlich!

Capturing-Couture-Indian-Summer-01-1-2

Kameragurt auf diesem Bild: Indian Summer von Capturing Couture

Capturing-Couture-Indian-Summer-03-2

Kameragurt auf diesem Bild: Indian Summer von Capturing Couture

Was war dein schönster Moment als Fotograf war und warum?
Das lässt sich auf Englisch besser ausdrücken und ist der „Moment of bliss“. Den finde ich fast ausschließlich auf Reisen.
Das ist wahrscheinlich ein bisschen erklärungsbedürftig: ich finde, wir verbringen im Alltag sehr viel Zeit mit Gedanken an Vergangenheit und Zukunft, also Reflexion und Projektion. Auf Reisen verlagert sich das Denken in die Gegenwart – alles findet im Hier und Jetzt statt und die Flut an Eindrücken wird über alle Sinne förmlich aufgesogen. Häufig verändert sich in der Natur innerhalb weniger Minuten oder sogar Sekunden völlig die Szenerie: es ziehen Wolken auf, die Sonne bricht durch, es erscheint jemand am Horizont. Wenn diese Augenblicke auf den zuvor beschriebenen Zustand treffen, entsteht der Moment of bliss – und den für die Zukunft und für andere mit einem Foto festzuhalten ist immer wieder ein fantastisches Gefühl.

Was inspiriert Dich als Fotograf?
Die Möglichkeit, anderen Zugang zu den eigenen Emotionen und Erlebnissen zu ermöglichen, die ich auf Reisen durchlebe. Außerdem inspirieren mich andere Fotografen mit ihrem Blick und den Geschichten in ihren Bildern.

F-Stop-Kenti-Malibu-Blue-03-1-2

Rucksack auf diesem Bild: Kenti Malibu Blue von F-Stop

Welches Fotoequipment hast du auf Reisen immer dabei?
Auf meiner letzten Reise (nach Nepal) hatte ich neben allerlei Zubehör folgendes dabei:

Kenti Malibu Blue Fotorucksack von f-stop
Indian Summer Kameragurt Capturing Couture
The Kaptin Kamergurt Capturing Couture
Sony Alpha 7R
Canon EOS 5D Mark II
Canon EF 16-35mm f/4L IS USM
Canon EF 24-70mm f/4L IS USM
Canon EF 24-105mm f/4L IS USM
Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM
Canon EF 85mm f/1.8 USM
Samyang / Walimex pro 14mm f2.8 IF
Voigtländer 35mm f1.4 Nokton SC

Was sind Deine Top 4 Fotografie-Tipps für angehende Fotografen?
1. Mach Dir am Anfang nicht so viele Gedanken über technische Perfektion und konzentrier Dich auf gute Motive. Niemand steht vor einer imposanten Aufnahme und denkt sich: „Wahnsinn, hat dieses Bild wenig Verzeichnung und geringe chromatische Aberrationen!“.
2. Einziger technischer Tipp: speichere Deine Aufnahmen immer im RAW-Format – Dir werden später Bilder gefallen, die Du anfangs aussortiert hast und dankbar sein, sie nun richtig entwickeln zu können.
3. Schau Dir an, wie Fotografen arbeiten, deren Bilder Dir gefallen. Lerne von ihnen und verbring viel Zeit damit, selbst zu experimentieren.
4. Mach Dich mit dem Workflow der Nachbearbeitung vertraut, sie gehört ganz entscheidend zum Entstehungsprozess einer Aufnahme. Früher haben Fotograf das Ergebnis ihrer Aufnahme in der Dunkelkammer beeinflusst. Heute hast Du die Freiheit, vieles ausprobieren und auch wieder rückgängig machen zu können.

Flaggenbild-Laskowski

flugzeug-Laskowski


Wenn jemand Fotograf werden möchte, was würdest du ihm raten?
Promote yourself! Ich glaube, aufgrund der Vielzahl an talentierten Fotografen, die durch das erschwingliche Equipment und nahezu unbegrenzte Wissen im Netz immer mehr werden, ist die Selbstvermarktung wichtiger denn je. Also, zeig der Welt Deine Werke!

Danke lieber Philip für das tolle Interview! Und hier geht's zu seiner Website.

Capturing-Couture-Kaptin-02-1-2

Rucksack auf diesem Bild: Kenti Malibu Blue von F-Stop, Kameragurt The Kaptin von Capturing Couture

Nepal-Laskowski

Memorial-Laskowski