fotopapier tipps

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Verwendungsmöglichkeiten von Fotopapier:
Wann nutze ich welches Papier?

Wer bringt nicht aus einem langen Urlaub viele schöne Fotos mit? Diese in Szene zu setzen bedeutet, neben einen schönen Bilderrahmen und dem passenden Platz, für den Ausdruck Fotopapier zu verwenden. Denn bei einem einfachen Druck auf einem matten Papier fehlen die Leuchtkraft und die Brillanz der Farben. Fotopapier rückt die Urlaubsfotos ins rechte Licht.

 

Fotopapier verwenden

Fotopapier kostet mehr als normales Druckerpapier. Das liegt an der speziellen Beschichtung, welche die Farben schöner zur Geltung bringt. Demnach ist Fotopapier kein einfaches Druckerpapier und wegen des höheren Preises nicht für den einfachen Schriftverkehr geeignet. Fotopapier eignet sich für hochwertige Bilder, ansonsten ist die Anschaffung eher nicht notwendig.

Da jedes Fotopapier andere Eigenschaften hat, die einem bestimmten Zweck dienen, ist der Verwendungszweck entscheidend. Soll das Papier faltbar sein, wischfest, beidseitig bedruckbar oder eine andere Eigenschaft aufweisen? Käufer von Fotopapier stellen sich diese Fragen am besten im Vorfeld.

 

Fotopapier ist nicht gleich Fotopapier

Fotopapier gibt es mit verschiedenen Beschichtungen und in unterschiedlichen Formaten. Beide Kriterien sind bei der Wahl des richtigen Papiers entscheidend. Sie haben die Wahl zwischen Matt- und Hochglanzpapier.

Die unterschiedlichen Beschichtungen von Fotopapier bringen jeweils einen bestimmten Vorteil mit sich: Wischfestigkeit, problemlose Entsorgung und Verwendbarkeit in allen Druckern. Wichtig ist, bei Bildern mit geringer Unschärfe zu mattem oder seidenmattem Fotopapier zu greifen. Kleine Fehler fallen bei der Verwendung dieses Fotopapiers nicht so deutlich ins Auge und es entsteht trotzdem ein tolles Bild. Für hochwertige Fotos eignet sich am besten die Hochglanzvariante. Dieses sieht aus wie Fotopapier aus dem Fotolabor und macht einen besonders hochwertigen Eindruck.

 

Das Papiergewicht ist wichtig

Die Stabilität des Fotopapiers hängt vom Gewicht ab: 200-230 Gramm pro Blatt sind in der Regel ideal. Dieses Papier ist stabil und lässt sich von einem Fotodrucker, einem Tintenstrahldrucker oder einem Laserdrucker verarbeiten. Achtung: Eine zu hohe Papierstärke kann einen Stau im Drucker auslösen.

 

Arten von Fotopapier

Barytpapier eignet sich für schwarz-weiße Ausdrucke. Fotopapier mit Kunststoffbeschichtung hat eine beidseitige Polymerschichtung. Diese sorgt für unverwischte Farben beim Ausdrucken. Das bedeutet, dass die Kunststoffschicht eine Verschlechterung der Bildqualität verhindert.

Fotopapier mit Kunststoffbeschichtung ist farbbeständig und hochwertig. Verwenden lässt dieses Papier sich am besten für edle Fotoaufnahmen. Ein Nachteil: Das Ausdrucken dauert ein wenig länger.

Beim Nanokeramik Fotopapier ist der Aufbau ähnlich wie bei der kunststoffbeschichteten Variante. Die Schicht besteht nicht aus Polymer, sondern aus Nanokeramik. Dabei handelt es sich um eine äußerste poröse Schicht, welche durchlässig für aufgedruckte Farben ist und diese schnell trocknen lässt. Nach dem Druck ist die Oberfläche wasserfest und die Qualität hervorragend. Der einzige Nachteil dieses Papiers ist, dass die Luft nicht durchlässige Oberfläche zum Verblassen der Farben führen kann. Verwenden lässt sich dieses Papier am besten für Fotos, welche später eingerahmt werden. Passende Fotorahmen von rahmenversand.com gibt es im Internet günstig zu kaufen.

Tintenstrahlfotopapier hat eine eher matte Oberfläche, was die spätere Bildqualität negativ beeinträchtigt. Das Papier hat im Vergleich zu den oben genannten Papiersorten statt zwei Schichten nur eine, welche mit nahezu allen Drucktechniken und jeder Tinte kompatibel ist.

 

Weiterführendes Wissen

Dieser wunderbare Artikel ist ein Gastartikel von Rahmenversand.com – für alle Fotografie Anfänger haben wir in diesem Zuge noch einen Tipp: Hier findet ihr einen kostenlosen 11-teiligen Fotokurs mit hilfreichen Tipps rund um die Themen Bildgestaltung, Belichtung etc. Vorbeischauen lohnt sich.