Hallo ihr Lieben,

heute stellen wir euch einen Fotografen vor und reisen mit einer Fotoserie durch Island. Maurice hat uns kontaktiert und gefragt, ob wir nicht seine Bilder veröffentlichen wollen. Und dann haben wir beschlossen, gerne! Wenn auch du einzigartige Fotos hast, dann bewirb dich jetzt unter info@designstraps.de mit deinen Bildern.

Und jetzt zu dem Künstler hinter den Naturaufnahmen von Island: Maurice Elsbernd

Wir haben Maurice nach der Geschichte zu den Fotos gefragt:

Die Island-Fotos sind für mich persönlich sowas wie ein Meilenstein. Zuvor habe ich 2 oder 3 Jahre eigentlich gar nicht mehr fotografiert. Dabei habe ich schon mit 14 angefangen und war bis zum Anfang meiner Ausbildung als Webdesigner eigentlich immer mit meiner Kamera unterwegs. Aber dann wurde die Freizeit immer weniger und irgendwann hab ich meine Kamera quasi komplett vergessen.

Bis mich mein Kumpel fragte, ob ich nicht Lust auf einen Roadtrip zum Nordkapp hätte.

Er und sein Bruder wollten von Stockholm aus, mit dem Auto dorthin fahren, jedoch hatten die beiden vorher nicht geguckt wie weit das eigentlich ist. Da die beiden aber unbedingt Nordlichter sehen wollten, schlug ich Island vor und mit etwas Glück fanden wir relativ schnell einen günstigen Flug.

Island war dann jedoch so überwältigend schön, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte durch den Sucher zu gucken. Teilweise hinkte ich 100m hinterher, weil ich “nur noch eben” ein Foto hier von oder davon machen wollte. Seitdem fotografiere ich immer mehr und möchte nun auch versuchen, etwas mehr Fuß zu fassen, sodass ich vielleicht eines Tages von der Fotografie leben kann und noch mehr Zeit damit verbringen kann.

Ansonsten lässt sich über die Reise nicht viel mehr sagen, als das wir das Standard-Touri-Programm abgeklappert haben. Angefangen haben wir mit dem Golden Circle, davon wird wohl jeder Mal gehört haben, der sich für eine Island-Reise interessiert, aber am dritten Tag, waren wir am Skógafoss.

Für mich der beste Tag der Reise, auch wenn das Wetter eine Katastrophe war, wir sind diesen Wasserfall hoch und oben angekommen war ich bereits außer Atem, aber uns fiel eine kleine Treppe auf. Mit dieser konnte man über den Zaun steigen und dem Fluss weiter folgen. Das Beste daran, auf der anderen Seite waren keine anderen Touristen und wir konnten ganz in Ruhe ein wenig klettern und fanden dort noch viele weitere, jedoch kleinere Wasserfälle.
Ähnlich war es am Geysir, dort gab es auch einen kleinen Trampelpfad, rauf auf einen Berg. Dort waren wir auch fast ganz allein und konnten kilometerweit über das Land schauen, während langsam die Sonne unterging.
Nach diesen zwei Momenten war klar, für die wirklich langanhaltenden Erinnerungen, muss man auch mal fernab des Massentourismus auf Entdeckungstour gehen. Ansonsten ist man viel zu sehr von der Masse an Menschen abgelenkt. Dies ist auch der Grund, weshalb ich meine Fotos gern zeigen möchte. Besonders das, oben auf dem Berg.

 

Der Winter in seinen wunderschönen Farben.

 

Bizarre Kälte fotografisch festgehalten.

 

 Zweisamkeit in der Einsamkeit

 

Hit the road Jack…

 

Sonne im Kontrast zum Schnee – die Wunder der Natur.

 

Naturkräfte am Werk.

 

Wenn ihr mehr von Maurice sehen wollt, schaut hier vorbei: http://killyourhorizon.com/

 

Warst du schon mal in Island und hast selbst auch Fotos gemacht? Wenn du magst, hinterlasse sie uns unten in den Kommentaren.